Entlang der deutsch-tschechisch-österreichischen Grenze erstreckt sich der Böhmerwald. Die in drei Teile unterteilte 120 km lange Bergkette ist einer der beliebtesten Orte für ein paar entspannende Urlaubstage. Der östereichische Teil des Böhmerwaldes nennt sich Mühlviertel, und liegt in Oberöstereich an der Donau. Im 17. Jahrhundert begnn sich in dem Gebiet des Mühlviertels das Webegewerbe zu entwickeln. Denn in der Zeit entwickelten sich immer mehr Gemeinden, die ein Marktracht bekamen und somit Handel betreiben konnten. Es war das Webegewerbe welches sich in dieser Region entwickelte, weil das Mühlviertel über große Flachsflächen verfügte. Flachs ist bekanntlich der Rohstoff für das Weben. Nach einiger Zeit hatte sich dieser Sektor so gut entwickelt, dass eben auch die Erzeugnisse esportiert werden konnten, was sonst nicht so üblich war. Es entwickelten sich dann auch Weberzünfte, und im Jahre 1700 kamen dann auch Konkurrenten aus dem AUsland hinzu. So mussten sich die Weber in Oberöstereich verbessern und schneller arbeiten als die Konurrenz, das führte aber leider zu ungenauer Arbeit und betrügereien, da viele dem ausländischen Druck nicht gewachsen waren. Aus dieser Tatsache heraus entwickelten sich dann damals, erstmals Kontrollmassnahmen von der übergeordneten Weberzunft, um eben einen fairen Handel zu gewährleisten.
Archiv für Dezember 2007
Das Mühlviertel um 1600
Freitag, 07. Dezember 2007Kloster Vyssí Brod
Dienstag, 04. Dezember 2007Der Böhmerwald stellt eine Bergkette an der deutsch-tschechischen-österreichischen Grenze dar. Die Region bietet viele einzigartige Sehenswürdigkeiten, die unbedingt besichtigt werden sollten. Im Böhmerwald und Umgebung kann man nicht nur naturgeprägte, sondern auch kulturgeprägte Sehenswürdigkeiten erleben. Die meisten solcher Sehenswürdigkeiten befinden sich in den Städten des Böhmerwalds. Unter diesen Städten befindet sich auch Vyšší Brod. Vyšší Brod ist eine Stadt in Tschechischen, die an der Mündung der Kleinen Moldau in die Moldau liegt. Wahrzeichen der Stadt ist das Kloster Vyšší Brod, wleches ein Zisterzienserkloster ist, und als geistliches und kulturelles Zentrum Südböhmens gilt. Aufgrund der besonderen Lage, aber auch wegen der einzigartigen Architektur des Gebäudes wird das Kloster jährlich von Touristen aus aller Welt besucht. Das Kloster wurde im Jahre 1259 gegründet. Am Anfang war das Kloster von 12 Mönchen bewohnt. Interessant zu wissen ist auch, dass das Kloster sieben Jahrhunderte lang unberührt geblieben ist. Man hat erst in dem Jahre 1941 Interesse an dem Kloster gezeigt. Doch 1941 wurden die hier lebenden Mönche von den Nationalsozialisten verjagt und 9 Jahre später wurde das Kloster von den Kommunisten aufgelöst. Heute versucht man die wahre Pracht des Kloster herauszustellen. Alle Gäste, die das Kloster besuchen können an Gottesdiensten teilnehmen, den gotischen Dom besichtigen, oder die Barockbibliothek, welche die drittgrößte Bibliothek in Böhmen ist, besichtigen.