Entlang der deutsch-tschechisch-österreichischen Grenze erstreckt sich der Böhmerwald. Die in drei Teile unterteilte 120 km lange Bergkette ist einer der beliebtesten Orte für ein paar entspannende Urlaubstage. Der östereichische Teil des Böhmerwaldes nennt sich Mühlviertel, und liegt in Oberöstereich an der Donau. Im 17. Jahrhundert begnn sich in dem Gebiet des Mühlviertels das Webegewerbe zu entwickeln. Denn in der Zeit entwickelten sich immer mehr Gemeinden, die ein Marktracht bekamen und somit Handel betreiben konnten. Es war das Webegewerbe welches sich in dieser Region entwickelte, weil das Mühlviertel über große Flachsflächen verfügte. Flachs ist bekanntlich der Rohstoff für das Weben. Nach einiger Zeit hatte sich dieser Sektor so gut entwickelt, dass eben auch die Erzeugnisse esportiert werden konnten, was sonst nicht so üblich war. Es entwickelten sich dann auch Weberzünfte, und im Jahre 1700 kamen dann auch Konkurrenten aus dem AUsland hinzu. So mussten sich die Weber in Oberöstereich verbessern und schneller arbeiten als die Konurrenz, das führte aber leider zu ungenauer Arbeit und betrügereien, da viele dem ausländischen Druck nicht gewachsen waren. Aus dieser Tatsache heraus entwickelten sich dann damals, erstmals Kontrollmassnahmen von der übergeordneten Weberzunft, um eben einen fairen Handel zu gewährleisten.
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Das Mühlviertel um 1600
Freitag, 07. Dezember 2007Geschichte des Böhmenwaldes
Donnerstag, 05. Juli 2007Die Bildung der Gebirge im Böhmerwald hat vor 360 bis 290 Millionen Jahren stattgefunden. Diese haben sich dadurch gebildet, dass sich große Magmamengen sich angelagert haben. Die heutige Landschaft hat sich nach einer letzten Alpenauffaltung zu formen angefangen, als eine Hebung in dem Gebiet des Böhmerwaldes stattgefunden hat. Dieses Ereignis hat vor 100 bis 70 Millionen stattgefunden. Ein großer Einfluss auf die Entwicklung der Region des Böhmerwaldes hatten auch die Eiszeiten, wobei Bodenbewegungen, Schmelzwasser und Forstsprengungen das Gebiet umformten. Der Böhmerwald war eine lange Zeit von Menschen nicht beeinflusst, bis die Kloster Schlägl und Hohenfurth gebaut wurden, die die menschliche Ausbreitung in der Gegend ermutigten. Aber auch nachdem die Menschen hier einsiedelten, hat sich nicht viel an der Natur verändert. Der Böhmerwald war während der Geschichte schon immer für seine Flora und Fauna sehr bekannt. Diese haben aber begonnen abzunehmen, denn es wurde begonnen künstliche Düngemittel und mechanische Geräte in der Region anzuwenden. Der Böhmerwald war immer für seine besonderen Pflanzen- und Tierarten bekannt und ist es auch weiterhin.